Mein Lebenslauf in Kürze:

Für alle die keine Zeit haben, die hat ja irgendwie nie einer, wo ist die Zeit eigentlich hingerannt? Zeit wird immer als Feind angesehen, weil sie davonrennt, ohne dass man sie wieder zurückgewinnen kann. Zeit ist auch nützlich, zum Nachdenken zum Beispiel, es lassen sich Dinge abwägen.

1966 in Mainz geboren

1982 - 83 Berufsvorbereitungsjahr Radio und Fernsehtechnik. (Dadurch habe ich eine ganze Menge Dinge gelernt, die mir Heute sehr nützlich sind.)

1983 - 86 Laborantenlehre, Biologielaborant. Anschließend gearbeitet im pharmakologischen Bereich. (Astmaforschung am sedierten Meerschwein, präparieren von Arteria Carotis, Vena Jugularis und setzen eine Katheders in den intra Pulmonalspalt.) (Mikrobiologischen Bereich.Diagnose pathologischer Keime im Stuhl.) (Biochemischen Bereich. RIA = Radio Immuno Assay und ELISA = Enzym Linked Immuno Assay.)

1988 - 89 Wehrdient, Grundausbildung als Gebirgsjäger im Geb.Jg.Btl.231, Bad Reichenhall. Nach der Grundausbildung das klinische Labor im Standort Bad Reichenhall betreut. Im Herbst 1988 zweite ATN als Sanitätssoldat in Regensburg mit Bestnote absolviert. Als Obergefreiter 1.Gebirgsjägerbattalion 231 aus dem Wehrdienst mit besonderer Belobigung ausgeschieden. 1991 den Wehrdienst nachträglich verweigert, da ich wohl Aufgrund meiner hervorragenden Leistungen zur Ersatzreserve eingezogen wurde. Das war mir aber zu Blöde, denn ich war damals der Meinung und bin es heute immer noch, dass man seinen Verpflichtungen immer so gut nachkommen sollte wie man kann, aber dass man sich im Anschluss noch Aufgrund besonderer Leistungen zu weiteren Knechtsleistungen nicht mehr vergewaltigen lassen muss.

1988 autodidaktische Selbstausbildung zum Fotografen. Ich hatte eine Kompaktknipse, sehr wenig Geld und wollte viele gute Bilder von den tollen Reichenhaller und Berchtesgadener Alpen machen. Also habe ich mir bei jedem einzelnen Bild genau überlegt was ich wann und wo fotografiere und aus welchem Winkel. Die schiere Not hat mich dazu gezwungen nur einmal auszulösen, wenn ich mir ganz sicher war, dass es sich auch lohnt und ein einmaliges Foto dabei herauskommt.

1990 -1993 Im Wasserwerk Wiesbaden Schierstein die Probenentnahme der Aufbereitungswasser und Trinkwasserproben betreut und die Mikrobiologische Diagnose der Wasserproben geleitet.

1992 festgestellt, dass Fotografieren meine Berufung ist

1993 - 1995 Fachabitur für Gestaltung in Wiesbaden gemacht, nachdem man mir gesagt durch die IHK Rheinland Pfalz mitgeteilt hatte, dass man nur Fotografieren dürfe, wenn man eine Meisterausbildung hätte (Gildendünkel) oder ein Studium im entsprechenden Bereich vorweisen könne, (akademische Hürde) Also habe ich mich auch dieser "Hürde des Lebens" mit großem Eifer gestellt und ein Fachabitur für Gestaltung mit Notenschnitt 1,0 vorgeturnt. Auf der GH Wiesbaden (Fachbereich Gestaltung) musste ich mir dann anhören, dass man ein Fachabitur auf der Kerschensteiner Schule Wiesbaden quasi "in der Baumschule" geschenkt bekäme. Meine damalige Äußerung, dass man vielleicht ein schlechtes Fachabitur geschenkt bekäme, aber für einen Schnitt von 1,0 auch dort und grundsätzlich immer arbeiten müsse, hat mir bereits am Anfang des ersten Semesters Minuspunkte bei einigen Professoren eingebracht.

1995 - 1998 Studium im Bereich Kommunikationsdesign an der FH Wiesbaden, FB Kommunikationsdesign, mehr ertragen, als genossen, aufgrund der äußerst beschissenen Möglichkeiten bestimmte Kurse zu besuchen, um die erforderlichen Scheine in der richtigen Anzahl und Auswahl zu machen. Dies war ja nicht meine erste Ausbildung, es standen mir ja zum damaligen Zeitpunkt bereits erheblicher Lebenserfahrungen zu Verfügung. Deshalb kam ich damals zu der Überzeugung, dass diese herumgekurvte reine Zeitverschwendung ist. Im Sommer des Jahres 1998 habe ich dann erfahren, dass nun alles anders sei, die Krankenkasse teilte mir mit, man könne mich nicht länger als Student versichern, eine Information, die mir bis dahin überhaupt nicht bekannt war, obwohl ich mich bereits Jahre zuvor akribisch und gewissenhaft um alle Rahmenbedingungen gekümmert habe, die ich mit den damaligen Kommunikationsmöglichkeiten (Telefonbücher wälzen, anrufen, per Brief schriftlich anfragen, persönlich vorsprechen) herauslaborieren konnte. (Frage: Bin ich dafür verantwortlich, dass ich mit meiner Biologielaborantenausbildung, die übrigens die Mikroskopische Fotografie, sowie die Entwicklung von Filmnegativen und Papierpositiven, beinhaltete, nicht zugelassen war für ein einjähriges Fachabitur? Und deshalb ein zweijähriges Fachabitur turnen musste?) Und dass ich außerdem noch über ein Jahr auf den Beginn der Fachabiturausbildung warten musste und dann während dem Studium die 30 überschritten hatte? An dieser Stelle auch nochmals ganz herzlichen Dank an die "Tierschützer", die sich dafür stark gemacht haben, dass in Deutschland kaum noch Tierversuche möglich sind. Aus den Augen, aus dem Sinn, Tierversuche, ganz nebenbei bemerkt werden immer noch gemacht, nur eben nicht in Deutschland, sondern in Ländern, wo es eine gequirlte Scheiße interessiert, ob für eine Toxizitätsprüfung 50, 100 oder gar 1000 Mäuse draufgehen. Willkommen in der Realität ihr "Tierschützer" so ist das. Ihr habt Arbeitsplätze in Deutschland vernichtet und damit diese ins Ausland transferiert. Das habt ihr erreicht. Dem "Tierschutz" habt ihr nicht gedient, nur hier in Deutschland Arbeitsplätze vernichtet. Mehr habt ihr "Gutmenschen" nicht erreicht. Möglicherweise ist es nicht besonders Gesellschaftskonform, dass jemand (ich) Tierversuche macht, aber bitte schaut mal in euren Medikamentenschrank, da stehen mit absoluter Sicherheit diverse Schachteln und Dosen rum und wenn's am Arsche zwickt und drückt wird eingeworfen, so seid ihr, dagegen, aber wenn es kneift, wird eingeworfen. Also im Sommer des Jahres 1998 wurde dann außerdem noch verkündet, man könne nun auch ohne IHK-Ausbildung und Diplom alles im Kreativbereich machen. --> verarscht gefühlt --> selbstständig gemacht und auf das Diplom ein kreatives Scheißehäufchen geschissen! .

seit 1997 Selbständig